• Simulation Bautzen

    Simulation Bautzen

  • Simulation Pirna

    Simulation Pirna

Die multimodale, virtuelle oder CT-Simulation ist gegenwärtig die genaueste verfügbare Methode um Tumore in drei Dimensionen zu lokalisieren, zu definieren und zu rekonstruieren. 
Die virtuelle Simulation soll in Zukunft die zeitaufwändigere und ressourcenintensivere konventionelle Röntgen-Simulation vereinfachen und ersetzen, mit ihr entfällt der Bedarf eines Röntgen-Simulationsgerätes. 
Voraussetzung ist ein leistungsstarker und qualitativ hochwertiger Computertomograph, mit dessen Hilfe aus den einzelnen CT-Schnitten die Anatomie des jeweiligen Patienten dreidimensional rekonstruiert wird. Während der Computertomographie werden mittels eines Lasermarkierungssystems Markierungen für Ziel- und Referenzpunkte der Bestrahlungsgeometrie am Patienten angebracht und zeitgleich mit den Bilddaten an das 3D-Bestrahlungsplanungsystem übertragen. Dadurch ist jederzeit die exakte Positionierung und Lagerung des Patienten bei der Bestrahlung reproduzierbar. 

Die in der 3D-Bestrahlungsplanung aus den CT-Schnitten berechneten DRR sind so generiert, dass sie den Röntgenaufnahmen aus der konventionellen Simulation entsprechen. Mit diesen DRRs werden die Daten der Bestrahlungsfelder in Relation zur Anatomie gesetzt und eine Simulation der Bestrahlungsparameter vorgenommen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit der Überlagerung von Bildern aus verschiedenen prätherapeutischen radiologischen Untersuchungsmethoden (CT-, MRI-, PET-Scan) zur besseren Visualisierung der Tumorregion und somit besseren Abgrenzung der bestrahlten Region. 
Ziel der Umstellung der Simulationsart ist die Verkürzung der Behandlungsdauer, sowie die Erhöhung der anatomischen Genauigkeit und der Präzision bei der Durchführung der Bestrahlung.