Metastase

Krankheitsherd, der durch die Verschleppung von krankeitserregendem Material (Tumorzellen, Bakterien) aus einem ursprünglichen Krankheitsherd entsteht

Krankheitsherd, der durch die Verschleppung von krankeitserregendem Material (Tumorzellen, Bakterien) aus einem ursprünglichen Krankheitsherd entsteht. Im engeren Sinne ist damit die Metastase eines bösartigen Tumors  gemeint (Fernmetastase: Metastase, die auf dem Blut- oder  Lymphweg übertragen wird und fern des ursprünglichen  Tumors angetroffen wird). Eine Metastasierung kann  hämatogen, d. h. über den Blutweg, oder lymphogen, d. h. mit  dem Lymphstrom erfolgen. Hämatogene Metastasen sind mit  Operation oder Strahlentherapie nur sehr selten zu  bekämpfen, während bei lymphogenen Metastasen eine  Operation, eine Chemotherapie und / oder eine Bestrahlung  noch ausreichend wirksam sein kann.

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