Glossar A-Z

P

palliativ
lindernd. Die palliative Therapie hat besondere Bedeutung, wenn die Heilung eines Krebspatienten nicht mehr möglich ist. Im medizinischen Bereich stehen eine intensive Schmerztherapie und die Kontrolle anderer krankheitsbedingter Symptome im Vordergrund.

Palpation
Tastuntersuchung

Pankreas
Bauchspeicheldrüse

Parameter
Messgröße

parenteral
Unter Umgehung des Magen–Darm–Kanals, z.B. intravenöse Ernährung.

Parese
gleichbedeutend mit Lähmung; Oft wird das Wort jedoch einschränkend im Sinne von "inkomplette Kraftminderung" verwendet.

Pathologe
Arzt, der u.a. entnommenes Gewebe und Zellen auf krankhafte Veränderungen untersucht.

Pathologie
Lehre von den abnormen und krankhaften Veränderungen im menschlichen Organismus, insbesondere von den Ursachen sowie Entstehung und Entwicklung von Krankheiten und den dadurch hervorgerufenen organischen Veränderungen und funktionellen Auswirkungen.

pathologisch
krankhaft

perkutan
durch die Haut, von außen

PET
Abkürzung für Positronen–Emissions–Tomographie; (bisher selten durchgeführte) Untersuchung, bei der über die Aufnahme einer radioaktiv markierten Substanz und ihren nachfolgenden Stoffwechsel ein Bild des Körpers oder einzelner Abschnitte angefertigt wird. Tumoren und/oder Metastasen weisen meist einen gegenüber gesundem Gewebe erhöhten Stoffwechsel auf und heben sich dadurch in dem tomographischen Bild vom gesunden Gewebe ab.

Physiotherapie
Behandlung von Krankheiten mit naturgegebenen Mitteln wie Wasser, Wärme, Licht und Luft.

physisch
körperlich

Pigmentation
Einlagerung von Körperfarbstoffen in die Zellen der Haut

Pigmentmal
Leberfleck, Muttermal

Plastische Operation
Funktions– oder formverbessernde Eingriffe. Die plastische Chirurgie beschäftigt sich mit der Verbesserung von Körperformen und –funktionen und ist mit Kiefer– und Gesichtskorrekturen Teil des Fachgebietes Mund–, Kiefer– Gesichtschirurgie.

Plattenepithelkarzinom
Karzinom, das Formationen aufweist, die an die Zellschuppen der Haut erinnern.

Polyneuropathie
Erkrankung des peripheren Nervensystems

Polypen
gutartige Wucherungen

postoperativ
nach der Operation auftretend, einer Operation folgend

primär
an erster Stelle stehend, zuerst

Primärtumor
Die zuerst entstandene Geschwulst, von der Metastasen ausgehen können.

Prognose
Vorhersage einer zukünftigen Entwicklung (z. B. eines Krankheitsverlaufes) aufgrund kritischer Beurteilung des Gegenwärtigen.

Prostatahyperplasie, benigne
Gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse; typische Alterserkrankung.

Prostatektomie
Teilweise oder radikale Entfernung der Vorsteherdrüse.

Prothese
Künstlicher Ersatz eines amputierten, fehlenden Körperteils.

Präkanzerose
Gewebeveränderung, die zu bösartiger Entartung neigt

präklinisch
vorklinisch, vor der klinischen Behandlung

präoperativ
vor der Operation

Prävention
vorbeugende Maßnahmen

Präzision
Genauigkeit

PSA
Abkürzung für prostataspezifisches Antigen; Tumormarker, der u.a. zur Früherkennung von Prostatakrebs und bei der Nachsorge benutzt wird.

psychisch
seelisch

A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V Z