Glossar A-Z

S

Sarkom
Bösartiger Tumor, der Binde- und Stützgewebe befällt; näher bezeichnet nach seinem Ursprung, z B. Rhabdomyosarkom: bösartige Geschwulst der quergestreiften Muskulatur, Osteosarkom: bösartige Geschwulst des knochenbildenden Gewebes, Fibrosarkom: bösartige Geschwulst des Bindegewebes. 

Screening-Untersuchung
(engl. Bildschirm/durchsieben) systematischer Suchtest, Verfahren zur Reihenuntersuchung

Segment
Abschnitt, Teilstück

Sekret
von Zellen abgesonderte Flüssigkeit, z.B. Verdauungssekret.

sekundär
an zweiter Stelle

Silikon
Eine gelartige Masse, die aufgrund ihrer guten Formbarkeit oft in der Wiederherstellungschirurgie, z. B. bei der Brustrekonstruktion, verwendet wird.

Sonografie (Ultraschalluntersuchung)
Diagnosemethode, bei der Ultraschallwellen durch die Haut in den Körper eingestrahlt werden, wo sie an Gewebs- und Organgrenzen zurückgeworfen werden. Die zurückgeworfenen Wellen werden von einem Empfänger aufgenommen und mit Hilfe eines Computers in Kurven oder Bilder verwandelt. Es tritt keine Strahlenbelastung auf.

Spiegelung
Untersuchungsverfahren, bei dem durch ein flexibles Rohr mit Faseroptik und Kaltlichtquelle innere Organe wie Speiseröhre oder Luftröhre betrachtet werden.

Splenektomie
Operative Entfernung der Milz zu diagnostischen Zwecken.

Sputum
Auswurf; Gesamtheit der Sekrete der Luftwege

Stadieneinteilung (Staging)
Bei bösartigen Tumoren wird die Ausbreitung innerhalb des Entstehungsorgans in die Nachbarorgane und in andere Organe festgelegt, wobei die Größe des ursprünglichen Tumors (Primärtumor), die Zahl der befallenen Lymphknoten und die Metastasen formelhaft erfaßt werden (siehe auch TNM-Klassifikation, Grading).

Stenosen
Verengung von Hohlorganen oder Gefäßen; z.B. durch eine Geschwulst hervorgerufene Verengung des Magens.

stereotaktische Radioneurochirugie
Mit Hilfe der Stereotaxie können für einen bestimmten Zeitraum ionisierende Strahler in Kunststoffkathetern  oder in Form kleiner Stifte (seeds) in die betroffene  Gehirnregion eingeführt werden. Dies führt zu einem  Gewebeuntergang (Strahlennekrose) in einem Bezirk  des Gehirns, der idealerweise genau der Tumormasse  entspricht.

Stereotaxie
Die Stereotaxie ist ein neurochirurgisches Verfahren,  das zu Diagnose- und Behandlungszwecken eingesetzt  wird. Dabei wird der Kopf des Patienten in einem sog.  Stereotaxierahmen befestigt. Mit Hilfe einer  Stereotaxienadel lassen sich tiefe Gehirnregionen  gezielt und schonend erreichen, wobei Gewebeproben  entnommen (stereotaktische Biopsie) und ionisierende  Strahlenquellen eingeführt werden können  (stereotaktische Radioneurochirurgie). 

Stimulation
Anregung

stimulieren
anregen

Stoma
Künstlicher Darmausgang in der Bauchhaut.

Strahlenbehandlung (Radiotherapie)
Anwendung ionisierender Strahlen zu Heilungszwecken. Hierbei werden grundsätzlich sehr  viel höhere Strahlendosen notwendig als bei der  Anfertigung eines Röntgenbildes zu diagnostischen  Zwecken. Man unterscheidet die interne  Strahlentherapie ("Spickung" mit radioaktiven  Elementen) und die externe Strahlentherapie, bei der  der Patient in bestimmten, genau festgelegten  Körperregionen von außen bestrahlt wird. Beide  Methoden können auch gemeinsam zur Bekämpfung  eines Tumorleidens eingesetzt werden. Die  Strahlentherapie unterliegt strengen  Sicherheitsauflagen, die eine Gefährdung des Patienten  vermeiden helfen.

Symptom
Krankheitszeichen

Syndrom
Gruppe von Krankheitszeichen, die für ein bestimmtes Krankheitsbild mit meist uneinheitlicher oder unbekannter Entstehungsursache oder -entwicklung charakteristisch ist

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